Florentia's Aromatherapie Blog

Wissenswertes über die Aromatherapie und ätherischen Ölen

Saro (Cinnamosma fragrans oder Mandravasarotra-Öl) - Teil 2

Saro (Cinnamosma fragrans oder Mandravasarotra-Öl) - Teil 2

Gewinnung: Die durch Wildsammlung gesammelten Zweige werden mit Wasserdampf destilliert. Das gewonnene Öl ist klar bis leicht hellgelb. Es hat einen warmen, rosenholzartigen, fast blumigen Angeruch bevor sich die Frische des 1.8 Cineol in der Nase bemerkbar macht.

Wirkungsradius: Das ätherische Öl hat eine ausgeprägte antimikrobielle Wirkung insbesondere auf die luftübertragenen Keime. Weiter wirkt das Öl  antibakteriell, antiviral, schmerzstillend, fungizid, spasmolytisch, entzündungshemmend, mukolytisch, expektorierend und hustenreizstillend.   

Einsatzmöglichkeiten: Das Öl kann hilfreich sein bei bakteriellen oder viralen Infektionen der oberen Luftwege so z.B. bei Otitis, Rhinitis, Sinusitis oder Angina. Saro klärt den Kopf, öffnet die Atemwege und  eliminiert Keime von den Nebenhöhlen bis in die Brust. Das Öl eignet sich bestens als präventive Massnahme  gegen unterschiedlichste Keime und zum Einsatz bei Erkältungen oder Grippe. In den unteren Luftwegen, z.B. bei Husten oder einer Bronchitis, löst Saro festsitzenden Schleim, fördert den Auswurf und lindert gleichzeitig den Hustenreiz. Entzündungen und Beschwerden im Urogenitaltrakt z.B. Blasenentzündungen, Urethritis, Vaginitis und Leukorrhoe lassen sich ebenfalls gut positiv beeinflussen und auch Mykosen (Candida), kleine Wunden, Aphten und Zahnfleischentzündungen sprechen sehr gut an auf eine Behandlung mit Cinnamosma fragrans.

Dosierung: Je nach Anwendung.

Gesichtspflege bis 0,5 %, Körperpflege 0,5 – 1.0 %, Dusch- oder Waschgel 1 – 2 %, örtlich klar begrenzte Anwendungen 2%. 

Für Sitzbäder (im Urogenitalbereich) 2- 4 Tropfen gut emulgiert in 5 – 10 Liter Wasser. (Wichtig nach dem Sitzbad gut abtrocknen und warmhalten! Am besten mit einer Bettflasche auf dem Bauch und warm eingepackt nachruhen.)

Saro eignet sich auch wunderbar zum Dämpfen/Inhalieren, allerdings sollte pro Mal nicht mehr als ein Topfen ätherisches Öl eingesetzt werden! Am besten emulgiert man den Tropfen in etwas Vollrahm und gibt diese Mischung „peu à peu“ ins heisse Wasser, so kann man/frau problemlos mehrere Minuten inhalieren. Inhalationen werden bedarfsorientiert 3-4-mal täglich angewendet.

Vorsicht: Augen schliessen!

Achtung: Diese Methode eignet sich nicht für Asthmatiker

Nebenwirkungen:

Nebenwirkungen: Die Effekte sind abhängig von der verwendeten Dosis! Wie alle Öle die einen höheren Gehalt an Oxiden aufweisen, ist Vorsicht geboten bei Menschen mit Tendenzen zu spastischen Atemwegserkrankungen. Bei Babys und Kleinkindern sollten stark oxidhaltige Öle nie unmittelbar im Gesicht angewendet werden!

Quellen:

Harris, B. (2007) 1,8 cineole-a component of choice for respiratory pathologies. The International Journal of Clinical Aromatherapy 4 (1): 3-8

Kei Sato, Sabine Krist, Gerhard Buchbauer (2007) Antimicrobial effect of vapours of geraniol, (R)-(-)-linalool, terpineol, -terpinene and 1,8-cineole on airborne microbes using an airwasher, Department of Clinical Pharmacy and Diagnostics, University of Vienna, Althanstrasse 14, A-1090 Vienna, Austria Flavour & Fragrance Journal 22:435-43.

Bild: copyright www.mobot.org

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