Florentia's Aromatherapie Blog

Wissenswertes über die Aromatherapie und ätherischen Ölen

Mücken (Teil 1)

Mücken  (Teil 1)

Sobald es draussen warm ist und die Fenster offen bleiben über Nacht, beginnt das leidige Sirren der Stechmückenweibchen im Schlafzimmer. Mit allem Verstand und trotz dem Wissen, dass die Weibchen Blutmahlzeiten brauchen um Eier legen zu können, hat mich dieser Ton schon buchstäblich zur Weissglut getrieben!

Mücken können ihre Körpertemperatur nicht selber regulieren. Sobald die Temperaturen jedoch im Frühjahr ansteigen, beschleunigt sich ihr Entwicklungsprozess. Aus dem Ei schlüpft eine Larve, diese verpuppt sich nach kurzer Zeit und anschliessend schlüpft die junge Mücke.  Wir sind sehr privilegiert, dass die Mücken in unseren Breitengraden keine schwerwiegenden Krankheiten wie zum Beispiel Malaria oder Gelbfieber übertragen.  Die Stiche in unseren Regionen jucken lediglich mal mehr, mal weniger und sind eventuell begleitet von leichten Hautrötungen oder Schwellungen. Für den Juckreiz verantwortlich ist der Speichel der Plaggeister der an der Einstichstelle zur Ausschüttung des Gewebehormons Histamin führt.

Die wirkungsvollsten Mittel, um den Mücken den Appetit zu verderben sind:

Stoffe namens DEET und Icaridin Aldehyde

DEET und Icaridin sind synthetische Wirkstoffe, man findet sie in gängigen Antimückenmitteln wie Antibrumm Forte (28 % DEET), Kik aktiv (20 % DEET) und Antibrumm Sensitiv (20 % Icaridin). Diese Stoffe haben eine recht lange Wirkungsspanne von bis zu 8 Std., hochdosiert können sie Nerven und Haut irritieren. Antimückensprays die DEET und Icaridin enthalten sollten nicht mehr als 2-mal täglich angewandt werden.

Aldehyde, natürlicherweise vorhanden z. B. im Eucalyptus citriodora und anderen zitrusartig duftenden, aber nicht von Agrumen stammenden, ätherischen Ölen sind ebenfalls gut wirksam gegen Stechmücken allerdings nicht ganz so dauerhaft. Je nach Studie wird ihnen eine Wirkungsdauer von 4 – 6 Std. nachgewiesen.

Ein aktiver Inhaltsstoff gegen saugendes und stechendes Ungeziefer ist in den Blättern des im Eucalyptus citriodora  - auch Corymbia citriodora - enthalten, das p-Menthan-3,8-diol oder mit Kosename Citriodiol. Von der Natur inspiriert, allerdings synthetisch nachgebaut ist dieser Inhaltsstoff zum Beispiel im Antibrumm Naturel (31 % Citriodiol) enthalten.

Fortsetzung folgt…

Indianernessel (Monarda fistulosa L., engl. wild b...
Mücken (Teil 2)
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