Florentia's Aromatherapie Blog

Wissenswertes über die Aromatherapie und ätherischen Ölen

Grippewelle Teil 2: Was tun?

Wir kennen unterschiedliche Influenzaviren; Typ A, B und C. Der häufigste und auch der aggressivste ist der erste Typ, das Influenzavirus vom Typ A. Viren sind auf der ganzen Welt vertreten und ändern sich ständig. Das macht es besonders schwierig einen guten Grippeimpfstoff zu kreieren. Der Impfstoff muss jedes Jahr neu angepasst/gemischt werden aus unterschiedlichen inaktivierten Fragmenten verschiedener Grippevirenstämmen. (1)

Trotz Unterstützung hatte unser Immunsystem nicht die Kraft das Virus abzuwehren, was nun? Wir entwickeln ein starkes Krankheitsgefühl, hohes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie weitere quälende Symptome... Ein bekannter Arzt sagte mir einmal eine Grippe dauert mit Medikamenten 2 Wochen und ohne 14 Tage. :-). Kann ich meinen Körper aber mindestens unterstützen?

Ja, was der Körper in diesem Moment vor allem braucht ist Ruhe, viel Flüssigkeit und Zeit. Das Immunsystem können wir liebevoll unterstützen mit antiviralen Ölmischungen, welche auf die Fusssohlen aufgetragen werden, oder in Form von Bädern (Voll-/Fussbad) und Inhalationen angewendet werden.

Ölmischung 5%ig für die Fussohlen:

Drastische Situationen erfordern ebensolche Massnahmen: die obige Mischung ist mit 5% ätherischen Ölen sehr hoch dosiert! Sie wird 3 - 4 x täglich auf die Fusssohlen (diese gehen nicht bis zum Knie ;-) eingestrichen. Durch das Tragen von Woll- oder Bettsocken bleiben die Füsse schön warm und werden die Öle noch besser aufgenommen von der Haut. Ein bis maximal 2 Tropfen der Mischung kann auch auf dem Sternum (Brustbein) aufgetragen werden. Durch die Wärme verduften die Öle und desinfizieren quasi die eingeatmete Luft.

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Grippewelle Teil 2: Was tun?

Wir kennen unterschiedliche Influenzaviren; Typ A, B und C. Der häufigste und auch der aggressivste ist der erste Typ, das Influenzavirus vom Typ A. Viren sind auf der ganzen Welt vertreten und ändern sich ständig. Das macht es besonders schwierig einen guten Grippeimpfstoff zu kreieren. Der Impfstoff muss jedes Jahr neu angepasst/gemischt werden aus unterschiedlichen inaktivierten Fragmenten verschiedener Grippevirenstämmen. (1)

Trotz Unterstützung hatte unser Immunsystem nicht die Kraft das Virus abzuwehren, was nun? Wir entwickeln ein starkes Krankheitsgefühl, hohes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie weitere quälende Symptome... Ein bekannter Arzt sagte mir einmal eine Grippe dauert mit Medikamenten 2 Wochen und ohne 14 Tage. :-). Kann ich meinen Körper aber mindestens unterstützen?

Ja, was der Körper in diesem Moment vor allem braucht ist Ruhe, viel Flüssigkeit und Zeit. Das Immunsystem können wir liebevoll unterstützen mit antiviralen Ölmischungen, welche auf die Fusssohlen aufgetragen werden, oder in Form von Bädern (Voll-/Fussbad) und Inhalationen angewendet werden.

Ölmischung 5%ig für die Fussohlen:

Drastische Situationen erfordern ebensolche Massnahmen: die obige Mischung ist mit 5% ätherischen Ölen sehr hoch dosiert! Sie wird 3 - 4 x täglich auf die Fusssohlen (diese gehen nicht bis zum Knie ;-) eingestrichen. Durch das Tragen von Woll- oder Bettsocken bleiben die Füsse schön warm und werden die Öle noch besser aufgenommen von der Haut. Ein bis maximal 2 Tropfen der Mischung kann auch auf dem Sternum (Brustbein) aufgetragen werden. Durch die Wärme verduften die Öle und desinfizieren quasi die eingeatmete Luft.

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Grippewelle

Die Grippezahlen verdoppeln sich seit letzter Woche. Vergangene Woche waren 80 Personen pro 100'000 Einwohner betroffen diese schon über 176. Laut Bundesamt für Gesundheit ist das die erste Hälfte der Grippewelle. Die Grippeimpfungen werden immer wieder kontrovers diskutiert. Gibt es eventuell andere Möglichkeiten? 

Als "echte Grippe" bezeichnet man die Erkrankung durch das Influenza Virus. Bei einem "grippalen Infekt" handelt es sich "bloss" um eine Erkältung. Grippeviren sind nur wenige Tausendstel Millimeter gross. Sie befallen (trockene) Schleimhautzellen (z.B. in der Nase) und vermehren sich dort. Viren werden via Tröpfchen- oder Schmierinfektionen übertragen. Beispielsweise, wenn eine kranke Person im Bus niest und wir die Luft einatmen oder wir dasselbe Handtuch oder denselben Handlauf gebrauchen wie die erkrankte Person. Influenzaviren können mehrere Stunden ausserhalb des Körpers überleben, bei kalten Temperaturen noch länger.

Grundsätzlich reagieren Viren sehr sensibel auf aromatische Moleküle und folgende 4 Stoffklassen mögen sie am wenigsten:

Monoterpene: Grundsätzlich bewirken die Zitrus- und Nadelöle welche in diese Gruppe fallen, Frische und Leichtigkeit im Kopf. Sie steigern die Konzentrationsfähigkeit und wirken desinfizierend auf die Raumluft. Die Monoterpene Alpha-Pinen, Gamma-Terpinen, Para-Cymen haben auch antivirale Eigenschaften (1,2). Vorsicht ist geboten bei oxidierten/alten Ölen, diese können - vor allem in Verbidnung mit warmen Wasser - zu Hautreizungen führen.

Phenole: Die scharf riechenden Stoffe welche wir kennen z.B. aus dem Bohnenkraut, dem Origano oder dem "starken" Thymian, sind sehr stark antiinfektiös. Das bedeutet Phenolverbindungen töten nicht nur Bakterien ab sondern auch Viren (2) und Pilze. Bei empfindlichen Menschen ist allerdings Vorsicht geboten: zu hoch dosiert können Phenole zu Hyperäktivität führen oder eine blutdrucksteigernde Wirkung haben.

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Grippewelle

Die Grippezahlen verdoppeln sich seit letzter Woche. Vergangene Woche waren 80 Personen pro 100'000 Einwohner betroffen diese schon über 176. Laut Bundesamt für Gesundheit ist das die erste Hälfte der Grippewelle. Die Grippeimpfungen werden immer wieder kontrovers diskutiert. Gibt es eventuell andere Möglichkeiten? 

Als "echte Grippe" bezeichnet man die Erkrankung durch das Influenza Virus. Bei einem "grippalen Infekt" handelt es sich "bloss" um eine Erkältung. Grippeviren sind nur wenige Tausendstel Millimeter gross. Sie befallen (trockene) Schleimhautzellen (z.B. in der Nase) und vermehren sich dort. Viren werden via Tröpfchen- oder Schmierinfektionen übertragen. Beispielsweise, wenn eine kranke Person im Bus niest und wir die Luft einatmen oder wir dasselbe Handtuch oder denselben Handlauf gebrauchen wie die erkrankte Person. Influenzaviren können mehrere Stunden ausserhalb des Körpers überleben, bei kalten Temperaturen noch länger.

Grundsätzlich reagieren Viren sehr sensibel auf aromatische Moleküle und folgende 4 Stoffklassen mögen sie am wenigsten:

Monoterpene: Grundsätzlich bewirken die Zitrus- und Nadelöle welche in diese Gruppe fallen, Frische und Leichtigkeit im Kopf. Sie steigern die Konzentrationsfähigkeit und wirken desinfizierend auf die Raumluft. Die Monoterpene Alpha-Pinen, Gamma-Terpinen, Para-Cymen haben auch antivirale Eigenschaften (1,2). Vorsicht ist geboten bei oxidierten/alten Ölen, diese können - vor allem in Verbidnung mit warmen Wasser - zu Hautreizungen führen.

Phenole: Die scharf riechenden Stoffe welche wir kennen z.B. aus dem Bohnenkraut, dem Origano oder dem "starken" Thymian, sind sehr stark antiinfektiös. Das bedeutet Phenolverbindungen töten nicht nur Bakterien ab sondern auch Viren (2) und Pilze. Bei empfindlichen Menschen ist allerdings Vorsicht geboten: zu hoch dosiert können Phenole zu Hyperäktivität führen oder eine blutdrucksteigernde Wirkung haben.

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Allrounder Hagebutte

Allrounder Hagebutte

Jetzt sind sie wieder da, die wunderschönen, roten Hagebutten. Schweizerdeutsch Hagrösli oder zu deutsch Gemeine Heckenrose respektive Hundsrose nennen wir sie, die Rosa canina. Ein kräftig wachsender Strauch mit überhängenden, stark dornenbesetzten Zweigen. Häufig findet man ihn an Waldrändern, in Hecken oder in der Nähe von Steinhaufen auf fast allen Kontinenten. Um in den leuchten roten Hagebutten keimfähige Samen bilden zu können braucht die Hagebutte Temperaturen um die Nullgradgrenze. Die leuchtenden Früchte haben wie auch die haarigen, kratzenden - unter Kindern oft als Juckpulver eingesetzten Samen - diverse gesundheitsfördernde Wirkungen:

Unter den einheimischen Früchten hat die Hagebutte mit 500 mg pro 100 g den höchsten Vitamin C-Gehalt. Ihr Mark enthält übrigens 20-mal mehr Ascorbinsäure als die gleiche Menge Zitrone. Hagebutten enthalten auch grössere Mengen Provitamin A und B-Vitamine, Mineralstoffe sowie Spuren von Zink und Kupfer.

Schneidet man die Hagebutte auf findet man darin die Semen cynosbati, die Hagenbuttensamen und die Samenhaare. Aus den Semen wird ein sehr wertvolles Öl gepresst, die frischen Schalen kann man zu Konfitüre oder Likör verarbeiten oder trockenen und als Pulver oder Tee verwenden.

Hagebuttentee: der hohe Vitamin C-Gehalt fördert die Abwehrkräfte, wirkt immunmodulierend und leicht anregend. Bei Erkältungen oder Bronchitis wirkt der Tee unterstützend, er regt die Dürchspülung der Harnwege sanft an und hat eine leicht anregende und entschlackende Wirkung auf das  gesamte Verdauungssystem. In der Region Luzern wird der Tee angereichert mit einem Schuss "Zwätschgewasser" und trägt den Namen "Holdrio". 

IMG_8234Hagebuttenpulver: Standartisiertes Hagebuttenpulver hemmt an verschiedenen Stellen Prostaglandine, welche zu Entzündungsprozessen führen, zudem werden dem Pulver antioxidative Eigenschaften zugeschrieben. (Es wirkt membranstabilisierend, weil es die Bildung toxischer freier Radikale verhindert). Es ist ein gut untersuchtes Nahrungsergänzungsmittel. Die Wirksamkeit bei Arthrose wurde durch zwei randomised/cross over Studien vom Institute for Clinical Research, Kolding, Dänemark belegt. Parameter wie Gelenkschmerzen, Morgensteifigkeit und allgemeines Wohlbefinden gehörten zu den untersuchten Parameter. Die Verumgruppe zeigte eine signifikante Verbesserung in allen 3 Parametern, zudem konnte diese Gruppe ihren Schmerzmittelkonsum um 44 % senken. Die längerfristige Einnahme von Hagebuttensamenpulver kann also die Einnahme von klassischen Schmerzmitteln reduzieren!

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Allrounder Hagebutte

Allrounder Hagebutte

Jetzt sind sie wieder da, die wunderschönen, roten Hagebutten. Schweizerdeutsch Hagrösli oder zu deutsch Gemeine Heckenrose respektive Hundsrose nennen wir sie, die Rosa canina. Ein kräftig wachsender Strauch mit überhängenden, stark dornenbesetzten Zweigen. Häufig findet man ihn an Waldrändern, in Hecken oder in der Nähe von Steinhaufen auf fast allen Kontinenten. Um in den leuchten roten Hagebutten keimfähige Samen bilden zu können braucht die Hagebutte Temperaturen um die Nullgradgrenze. Die leuchtenden Früchte haben wie auch die haarigen, kratzenden - unter Kindern oft als Juckpulver eingesetzten Samen - diverse gesundheitsfördernde Wirkungen:

Unter den einheimischen Früchten hat die Hagebutte mit 500 mg pro 100 g den höchsten Vitamin C-Gehalt. Ihr Mark enthält übrigens 20-mal mehr Ascorbinsäure als die gleiche Menge Zitrone. Hagebutten enthalten auch grössere Mengen Provitamin A und B-Vitamine, Mineralstoffe sowie Spuren von Zink und Kupfer.

Schneidet man die Hagebutte auf findet man darin die Semen cynosbati, die Hagenbuttensamen und die Samenhaare. Aus den Semen wird ein sehr wertvolles Öl gepresst, die frischen Schalen kann man zu Konfitüre oder Likör verarbeiten oder trockenen und als Pulver oder Tee verwenden.

Hagebuttentee: der hohe Vitamin C-Gehalt fördert die Abwehrkräfte, wirkt immunmodulierend und leicht anregend. Bei Erkältungen oder Bronchitis wirkt der Tee unterstützend, er regt die Dürchspülung der Harnwege sanft an und hat eine leicht anregende und entschlackende Wirkung auf das  gesamte Verdauungssystem. In der Region Luzern wird der Tee angereichert mit einem Schuss "Zwätschgewasser" und trägt den Namen "Holdrio". 

IMG_8234Hagebuttenpulver: Standartisiertes Hagebuttenpulver hemmt an verschiedenen Stellen Prostaglandine, welche zu Entzündungsprozessen führen, zudem werden dem Pulver antioxidative Eigenschaften zugeschrieben. (Es wirkt membranstabilisierend, weil es die Bildung toxischer freier Radikale verhindert). Es ist ein gut untersuchtes Nahrungsergänzungsmittel. Die Wirksamkeit bei Arthrose wurde durch zwei randomised/cross over Studien vom Institute for Clinical Research, Kolding, Dänemark belegt. Parameter wie Gelenkschmerzen, Morgensteifigkeit und allgemeines Wohlbefinden gehörten zu den untersuchten Parameter. Die Verumgruppe zeigte eine signifikante Verbesserung in allen 3 Parametern, zudem konnte diese Gruppe ihren Schmerzmittelkonsum um 44 % senken. Die längerfristige Einnahme von Hagebuttensamenpulver kann also die Einnahme von klassischen Schmerzmitteln reduzieren!

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Allrounder Hagebutte

Allrounder Hagebutte

​ Jetzt sind sie wieder da, die wunderschönen, roten Hagebutten. Schweizerdeutsch Hagrösli oder zu deutsch Gemeine Heckenrose respektive Hundsrose nennen wir sie, die Rosa canina. Ein kräftig wachsender Strauch mit überhängenden, stark dornenbesetzten Zweigen. Häufig findet man ihn an Waldrändern, in Hecken oder in der Nähe von Steinhaufen auf fast allen Kontinenten. Um in den leuchten roten Hagebutten keimfähige Samen bilden zu können braucht die Hagebutte Temperaturen um die Nullgradgrenze. Die leuchtenden Früchte haben wie auch die haarigen, kratzenden - unter Kindern oft als Juckpulver eingesetzten Samen - diverse gesundheitsfördernde Wirkungen:

 Unter den einheimischen Früchten hat die Hagebutte mit 500 mg pro 100 g den höchsten Vitamin C-Gehalt. Ihr Mark enthält übrigens 20-mal mehr Ascorbinsäure als die gleiche Menge Zitrone. Hagebutten enthalten auch grössere Mengen Provitamin A und B-Vitamine, Mineralstoffe sowie Spuren von Zink und Kupfer.

Schneidet man die Hagebutte auf findet man darin die Semen cynosbati, die Hagenbuttensamen und die Samenhaare. Aus den Semen wird ein sehr wertvolles Öl gepresst, die frischen Schalen kann man zu Konfitüre oder Likör verarbeiten oder trockenen und als Pulver oder Tee verwenden.

Hagebuttentee: der hohe Vitamin C-Gehalt fördert die Abwehrkräfte, wirkt immunmodulierend und leicht anregend. Bei Erkältungen oder Bronchitis wirkt der Tee unterstützend, er regt die Dürchspülung der Harnwege sanft an und hat eine leicht anregende und entschlackende Wirkung auf das gesamte Verdauungssystem. In der Region Luzern wird der Tee angereichert mit einem Schuss "Zwätschgewasser" und trägt den Namen "Holdrio".

Hagebuttenpulver: Standartisiertes Hagebuttenpulver hemmt an verschiedenen Stellen Prostaglandine, welche zu Entzündungsprozessen führen, zudem werden dem Pulver antioxidative Eigenschaften zugeschrieben. (Es wirkt membranstabilisierend, weil es die Bildung toxischer freier Radikale verhindert). Es ist ein gut untersuchtes Nahrungsergänzungsmittel. Die Wirksamkeit bei Arthrose wurde durch zwei randomised/cross over Studien vom Institute for Clinical Research, Kolding, Dänemark belegt. Parameter wie Gelenkschmerzen, Morgensteifigkeit und allgemeines Wohlbefinden gehörten zu den untersuchten Parameter. Die Verumgruppe zeigte eine signifikante Verbesserung in allen 3 Parametern, zudem konnte diese Gruppe ihren Schmerzmittelkonsum um 44 % senken. Die längerfristige Einnahme von Hagebuttensamenpulver kann also die Einnahme von klassischen Schmerzmitteln reduzieren!

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Vitamin E

Vitamin E

Der Begriff Vitamin E gilt als Sammelbezeichnung für fettlösliche Tocopherol- und Tocotrienolverbindungen. Das Wort Tocopherol wird abgeleitet von den altgriechischen Wörtern tókos = Geburt und phérein = tragen, bringen. Vitamin E wurde anfangs des 20igsten Jahrhunderts auch Fruchtbarkeitsvitamin genannt, weil verschiedene Forscher feststellten, dass ein Mangel an frischen Vitamin E-haltigen Pflanzen in der Nahrung bei Tieren in der ersten Generation teilweise, in der zweiten Generation komplette Sterilität auslöste.

Tocophenole und Tocotrienole werden je nach Methylierung in eine α-, β-, γ- oder δ-Form unterteilt. Vitamin E ist Bestandteil aller Zellmembranen bei Mensch und Tier, es wird jedoch nur in der Photosynthese von Pflanzen und Blaualgen gebildet. Als essentielles Antioxidans schützt es die Lipide biologischer Membranen vor der Schädigung durch Sauerstoffradikale. Gerade jetzt in der Winterzeit schützen Tocopherole und Tocotrienole die Haut vor schädlichen Einflüssen. Innerlich scheint Vitamin E Ablagerungen in den Blutgefässen entgegenzuwirken.

Der Tagesbedarf beträgt für Frauen 11 – 12 mg für Männer 12 – 15 mg. Kaltgepresste Pflanzenöle sind wichtige Vitamin E Lieferanten. Wir finden Vitamin E-Verbindungen zum Beispiel in:

Haselnussöl 404 mg/100g Sanddornfruchtfleischöl 330mg/100g Weizenkeimöl 300mg/100g Sonnenblumenöl 126 mg/100g

10 g/1 Esslöffel Sonnenblumenöl oder 25 g Haselnüsse decken somit den Tagesbedarf.

Alpha-Tocopherol ist die die hautaktivste und zugleich best erforschte Vitamin E Form. In der Winterzeit eignen sich Öle mit einem hohen alpha-Tocopherolgehalt wunderbar zur Hautpflege aber Achtung: da diese Öle oft reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind, werden sie am besten als regenerierende, reichhaltige Nachtpflege eingesetzt und nicht durch den Tag - schon gar nicht wenn ein Ausflug in den Schnee und an die Sonne geplant ist.

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Vitamin E

Vitamin E

Der Begriff Vitamin E gilt als Sammelbezeichnung für fettlösliche Tocopherol- und Tocotrienolverbindungen. Das Wort Tocopherol wird abgeleitet von den altgriechischen Wörtern tókos = Geburt und phérein = tragen, bringen. Vitamin E wurde anfangs des 20igsten Jahrhunderts auch Fruchtbarkeitsvitamin genannt, weil verschiedene Forscher feststellten, dass ein Mangel an frischen Vitamin E-haltigen Pflanzen in der Nahrung bei Tieren in der ersten Generation teilweise, in der zweiten Generation komplette Sterilität auslöste.

Tocophenole und Tocotrienole werden je nach Methylierung in eine α-, β-, γ- oder δ-Form unterteilt. Vitamin E ist Bestandteil aller Zellmembranen bei Mensch und Tier, es wird jedoch nur in der Photosynthese von Pflanzen und Blaualgen gebildet. Als essentielles Antioxidans schützt es die Lipide biologischer Membranen vor der Schädigung durch Sauerstoffradikale. Gerade jetzt in der Winterzeit schützen Tocopherole und Tocotrienole die Haut vor schädlichen Einflüssen. Innerlich scheint Vitamin E Ablagerungen in den Blutgefässen entgegenzuwirken.

Der Tagesbedarf beträgt für Frauen 11 – 12 mg für Männer 12 – 15 mg. Kaltgepresste Pflanzenöle sind wichtige Vitamin E Lieferanten. Wir finden Vitamin E-Verbindungen zum Beispiel in:

Haselnussöl 404 mg/100g Sanddornfruchtfleischöl 330mg/100g Weizenkeimöl 300mg/100g Sonnenblumenöl 126 mg/100g

10 g/1 Esslöffel Sonnenblumenöl oder 25 g Haselnüsse decken somit den Tagesbedarf.

Alpha-Tocopherol ist die die hautaktivste und zugleich best erforschte Vitamin E Form. In der Winterzeit eignen sich Öle mit einem hohen alpha-Tocopherolgehalt wunderbar zur Hautpflege aber Achtung: da diese Öle oft reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind, werden sie am besten als regenerierende, reichhaltige Nachtpflege eingesetzt und nicht durch den Tag - schon gar nicht wenn ein Ausflug in den Schnee und an die Sonne geplant ist.

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Saro (Cinnamosma fragrans oder Mandravasarotra-Öl) - Teil 2

Saro (Cinnamosma fragrans oder Mandravasarotra-Öl) - Teil 2

Gewinnung: Die durch Wildsammlung gesammelten Zweige werden mit Wasserdampf destilliert. Das gewonnene Öl ist klar bis leicht hellgelb. Es hat einen warmen, rosenholzartigen, fast blumigen Angeruch bevor sich die Frische des 1.8 Cineol in der Nase bemerkbar macht.

Wirkungsradius: Das ätherische Öl hat eine ausgeprägte antimikrobielle Wirkung insbesondere auf die luftübertragenen Keime. Weiter wirkt das Öl  antibakteriell, antiviral, schmerzstillend, fungizid, spasmolytisch, entzündungshemmend, mukolytisch, expektorierend und hustenreizstillend.   

Einsatzmöglichkeiten: Das Öl kann hilfreich sein bei bakteriellen oder viralen Infektionen der oberen Luftwege so z.B. bei Otitis, Rhinitis, Sinusitis oder Angina. Saro klärt den Kopf, öffnet die Atemwege und  eliminiert Keime von den Nebenhöhlen bis in die Brust. Das Öl eignet sich bestens als präventive Massnahme  gegen unterschiedlichste Keime und zum Einsatz bei Erkältungen oder Grippe. In den unteren Luftwegen, z.B. bei Husten oder einer Bronchitis, löst Saro festsitzenden Schleim, fördert den Auswurf und lindert gleichzeitig den Hustenreiz. Entzündungen und Beschwerden im Urogenitaltrakt z.B. Blasenentzündungen, Urethritis, Vaginitis und Leukorrhoe lassen sich ebenfalls gut positiv beeinflussen und auch Mykosen (Candida), kleine Wunden, Aphten und Zahnfleischentzündungen sprechen sehr gut an auf eine Behandlung mit Cinnamosma fragrans.

Dosierung: Je nach Anwendung.

Gesichtspflege bis 0,5 %, Körperpflege 0,5 – 1.0 %, Dusch- oder Waschgel 1 – 2 %, örtlich klar begrenzte Anwendungen 2%. 

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Saro (Cinnamosma fragrans oder Mandravasarotra-Öl) - Teil 2

Saro (Cinnamosma fragrans oder Mandravasarotra-Öl) - Teil 2

Gewinnung: Die durch Wildsammlung gesammelten Zweige werden mit Wasserdampf destilliert. Das gewonnene Öl ist klar bis leicht hellgelb. Es hat einen warmen, rosenholzartigen, fast blumigen Angeruch bevor sich die Frische des 1.8 Cineol in der Nase bemerkbar macht.

Wirkungsradius: Das ätherische Öl hat eine ausgeprägte antimikrobielle Wirkung insbesondere auf die luftübertragenen Keime. Weiter wirkt das Öl  antibakteriell, antiviral, schmerzstillend, fungizid, spasmolytisch, entzündungshemmend, mukolytisch, expektorierend und hustenreizstillend.   

Einsatzmöglichkeiten: Das Öl kann hilfreich sein bei bakteriellen oder viralen Infektionen der oberen Luftwege so z.B. bei Otitis, Rhinitis, Sinusitis oder Angina. Saro klärt den Kopf, öffnet die Atemwege und  eliminiert Keime von den Nebenhöhlen bis in die Brust. Das Öl eignet sich bestens als präventive Massnahme  gegen unterschiedlichste Keime und zum Einsatz bei Erkältungen oder Grippe. In den unteren Luftwegen, z.B. bei Husten oder einer Bronchitis, löst Saro festsitzenden Schleim, fördert den Auswurf und lindert gleichzeitig den Hustenreiz. Entzündungen und Beschwerden im Urogenitaltrakt z.B. Blasenentzündungen, Urethritis, Vaginitis und Leukorrhoe lassen sich ebenfalls gut positiv beeinflussen und auch Mykosen (Candida), kleine Wunden, Aphten und Zahnfleischentzündungen sprechen sehr gut an auf eine Behandlung mit Cinnamosma fragrans.

Dosierung: Je nach Anwendung.

Gesichtspflege bis 0,5 %, Körperpflege 0,5 – 1.0 %, Dusch- oder Waschgel 1 – 2 %, örtlich klar begrenzte Anwendungen 2%. 

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Saro (Cinnamosma fragrans oder Mandravasarotra-Öl) - Teil 1

Saro (Cinnamosma fragrans oder Mandravasarotra-Öl) - Teil 1

Steckbrief: die Pflanzenwelt Madagaskars ist eine der artenreichsten überhaupt! Saro (Cinnamosma fragrans) wächst im Nordwesten der Insel auf einer Höhe um 800 m. Die Pflanze bevorzugt kieselsäurehaltigen bis sandigen Boden und gehört zur Familie der Canellaceae.  In diese kleine, nur sechs Gattungen umfassende, Pflanzenfamilie gehören immergrüne Bäume und Sträucher mit ledrigen, relativ dicken, aromatischen Blättern. Cinnamosma fragrans B. (B. steht für Baillon) wird bis zu 5 m hoch und spielt eine wichtige Rolle in der traditionellen Heilkunde. Saro wird von den Madegassen „Mandravasarotra“ genannt, was übersetzt „ der Schmerz und Schwierigkeiten fort nimmt“ heisst.

Phytotherapie: In der traditionellen Heilkunde werden Blätter und Zeige eingesetzt gegen Kopfschmerzen, Erkältungskrankheiten und Fieber am liebsten in Form von Tee. Das tonisierende Dekokt wird (wurde) auch Frauen gereicht, die leiden unter schwierigen Geburten und Männern die in den Kampf zogen. Die Rinde der Zweige nutzt man ebenfalls als Infusion oder kauend gegen intestinale Parasitosen (Taenia/Bandwürmer) und gegen Diarrhoe. Aus den Wurzeln des Strauches gewinnt man ein Extrakt gegen Husten, Asthma und Dysenterie (eine tropische Durchfallerkrankung).

Inhaltstoffe des ätherischen Öls:

1,8-Cineol

42.5 %

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Saro (Cinnamosma fragrans oder Mandravasarotra-Öl) - Teil 1

Saro (Cinnamosma fragrans oder Mandravasarotra-Öl) - Teil 1

Steckbrief: die Pflanzenwelt Madagaskars ist eine der artenreichsten überhaupt! Saro (Cinnamosma fragrans) wächst im Nordwesten der Insel auf einer Höhe um 800 m. Die Pflanze bevorzugt kieselsäurehaltigen bis sandigen Boden und gehört zur Familie der Canellaceae.  In diese kleine, nur sechs Gattungen umfassende, Pflanzenfamilie gehören immergrüne Bäume und Sträucher mit ledrigen, relativ dicken, aromatischen Blättern. Cinnamosma fragrans B. (B. steht für Baillon) wird bis zu 5 m hoch und spielt eine wichtige Rolle in der traditionellen Heilkunde. Saro wird von den Madegassen „Mandravasarotra“ genannt, was übersetzt „ der Schmerz und Schwierigkeiten fort nimmt“ heisst.

Phytotherapie: In der traditionellen Heilkunde werden Blätter und Zeige eingesetzt gegen Kopfschmerzen, Erkältungskrankheiten und Fieber am liebsten in Form von Tee. Das tonisierende Dekokt wird (wurde) auch Frauen gereicht, die leiden unter schwierigen Geburten und Männern die in den Kampf zogen. Die Rinde der Zweige nutzt man ebenfalls als Infusion oder kauend gegen intestinale Parasitosen (Taenia/Bandwürmer) und gegen Diarrhoe. Aus den Wurzeln des Strauches gewinnt man ein Extrakt gegen Husten, Asthma und Dysenterie (eine tropische Durchfallerkrankung).

Inhaltstoffe des ätherischen Öls:

1,8-Cineol

42.5 %

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Baobaböl (Adansonia digitata)

Boaobab Baum - Boaoböl

Der Baobabbaum (auch Affenbrotbaum genannt) gehört zur Familie der Bombacaceae (Wollbaumgewächse). Insgesamt gibt es nur neun Arten in der Gattung Adansonia.

Der kurze dicke Stamm ist weich, schwammartig und ohne Jahrringe, er saugt sich voll während der Regensaison. Durstige Elefanten reissen dann oft die Rinde weg um an das feuchte, durststillende Pflanzengewebe zu gelangen. Aus den Fasern des Stammes werden seit Urzeiten Seile, Kleider, Seife, Farbe, Tierfutter und Medizin gewonnen.  Die jungen, nährstoffreichen, zarten, fingerförmigen (daher: digitata) Blätter werden gekocht und wie Spinat gegessen. Nach ca. 20 Jahren bilden sich die ersten grossen, hängenden, weissen Blüten, diese werden durch Fledermäuse bestäubt, danach entstehen daraus samtige Früchte mit säuerlichem, stark Vitamin C-haltigem Fruchtfleisch - geschätzt von Menschen und Affen (deshalb der Name Affenbrotbaum J). Die im Fruchtfleisch eingebetteten Kerne enthalten 2 – 3 nierenförmige Samen etwa in der Grösse einer Haselnuss, diese Samen sind sehr fettreich und liefern ein wertvolles Öl.

Boaoböl Inhaltstoffe 

Das Öl ist ein wunderbarer „Weichmacher“ für die Haut und stabilisiert den Feuchtigkeitsmantel aufgrund des ausgewogenen Spektrums von unterschiedlichen Fettsäuren. Diese Kombination unterstützt die Epidermis in ihrer Regeneration und deshalb profitieren alle Menschen mit trockener, spröder Haut und Hautaffektionen von der Anwendung von Baobaböl. Auch „reife“ Haut ist dankbar für die Anwendung, hilft doch das Öl Feuchtigkeit zu speichern und die *Elastizität der Haut zu fördern. Das Öl verfügt zusätzlich über eine starke antioxidative Wirkung und kann die Haut gut schützen vor extremen Umgebungstemperaturen.

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Baobaböl (Adansonia digitata)

Boaobab Baum - Boaoböl

Der Baobabbaum (auch Affenbrotbaum genannt) gehört zur Familie der Bombacaceae (Wollbaumgewächse). Insgesamt gibt es nur neun Arten in der Gattung Adansonia.

Der kurze dicke Stamm ist weich, schwammartig und ohne Jahrringe, er saugt sich voll während der Regensaison. Durstige Elefanten reissen dann oft die Rinde weg um an das feuchte, durststillende Pflanzengewebe zu gelangen. Aus den Fasern des Stammes werden seit Urzeiten Seile, Kleider, Seife, Farbe, Tierfutter und Medizin gewonnen.  Die jungen, nährstoffreichen, zarten, fingerförmigen (daher: digitata) Blätter werden gekocht und wie Spinat gegessen. Nach ca. 20 Jahren bilden sich die ersten grossen, hängenden, weissen Blüten, diese werden durch Fledermäuse bestäubt, danach entstehen daraus samtige Früchte mit säuerlichem, stark Vitamin C-haltigem Fruchtfleisch - geschätzt von Menschen und Affen (deshalb der Name Affenbrotbaum J). Die im Fruchtfleisch eingebetteten Kerne enthalten 2 – 3 nierenförmige Samen etwa in der Grösse einer Haselnuss, diese Samen sind sehr fettreich und liefern ein wertvolles Öl.

Boaoböl Inhaltstoffe 

Das Öl ist ein wunderbarer „Weichmacher“ für die Haut und stabilisiert den Feuchtigkeitsmantel aufgrund des ausgewogenen Spektrums von unterschiedlichen Fettsäuren. Diese Kombination unterstützt die Epidermis in ihrer Regeneration und deshalb profitieren alle Menschen mit trockener, spröder Haut und Hautaffektionen von der Anwendung von Baobaböl. Auch „reife“ Haut ist dankbar für die Anwendung, hilft doch das Öl Feuchtigkeit zu speichern und die *Elastizität der Haut zu fördern. Das Öl verfügt zusätzlich über eine starke antioxidative Wirkung und kann die Haut gut schützen vor extremen Umgebungstemperaturen.

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Mücken (Teil 2)

Anti-Mückenspray –  auf natürliche Art  

Zum Vornherein: Mückensprays die 100 %igen Schutz bieten, gibt es nicht! Sie wirken immer am effizientisten mit zusätzlichen Massnahmen, wie z.B. gut deckende und nicht zu eng anliegende Kleidung.Mückenschutzmittel sind nicht wasserfest und müssen deshalb z.B. nach Wasserschlachten oder dem Schwimmen erneut aufgesprüht werden.

Aldehydhaltige ätherische Öle, eignen sich wunderbar als Grundlage zum Mischen von Insektensprays. Eucalyptus citriodora (Corymbia citriodora), Backhousia citriodora, Leptospermum petersonii und Cympopogon winterianus haben alle einen hohen Anteil an Aldehyden.  Weil diese Inhaltsstoffe allerdings nicht zu den hautfreundlichsten gehören, ist es sinnvoll die zitrusartig duftenden Öle mit hautpflegenderen monoterpenol- oder sesquiterpenolhaltigen zu mischen.

Monoterpenolhaltige Öle die sich sehr gut eignen zum Mischen mit obigen Ölen sind zum Beispiel Lavandula angustifolia, Pelargonium graveolens und Rosa damascena.

Eine interessante, warme würzige respektive eine etwas krautige Note und je nach Insekt sogar abschreckendere Wirkung enthält ein selbstgemachter Mückenspray durch einen Hauch Eugenia caryophyllata* (Nelke) oder ein paar wenigen Tropfen Eucalyptus globulus* respektive Rosmarinus officinals (ct. Cineol)*°.

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Mücken (Teil 2)

Anti-Mückenspray –  auf natürliche Art  

Zum Vornherein: Mückensprays die 100 %igen Schutz bieten, gibt es nicht! Sie wirken immer am effizientisten mit zusätzlichen Massnahmen, wie z.B. gut deckende und nicht zu eng anliegende Kleidung. Mückenschutzmittel sind nicht wasserfest und müssen deshalb z.B. nach Wasserschlachten oder dem Schwimmen erneut aufgesprüht werden.

Aldehydhaltige ätherische Öle, eignen sich wunderbar als Grundlage zum Mischen von Insektensprays. Eucalyptus citriodora (Corymbia citriodora), Backhousia citriodora, Leptospermum petersonii und Cympopogon winterianus haben alle einen hohen Anteil an Aldehyden.  Weil diese Inhaltsstoffe allerdings nicht zu den hautfreundlichsten gehören, ist es sinnvoll die zitrusartig duftenden Öle mit hautpflegenderen monoterpenol- oder sesquiterpenolhaltigen zu mischen.

Monoterpenolhaltige Öle die sich sehr gut eignen zum Mischen mit obigen Ölen sind zum Beispiel Lavandula angustifolia, Pelargonium graveolens und Rosa damascena.

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Mücken (Teil 1)

Mücken  (Teil 1)

Sobald es draussen warm ist und die Fenster offen bleiben über Nacht, beginnt das leidige Sirren der Stechmückenweibchen im Schlafzimmer. Mit allem Verstand und trotz dem Wissen, dass die Weibchen Blutmahlzeiten brauchen um Eier legen zu können, hat mich dieser Ton schon buchstäblich zur Weissglut getrieben!

Mücken können ihre Körpertemperatur nicht selber regulieren. Sobald die Temperaturen jedoch im Frühjahr ansteigen, beschleunigt sich ihr Entwicklungsprozess. Aus dem Ei schlüpft eine Larve, diese verpuppt sich nach kurzer Zeit und anschliessend schlüpft die junge Mücke.  Wir sind sehr privilegiert, dass die Mücken in unseren Breitengraden keine schwerwiegenden Krankheiten wie zum Beispiel Malaria oder Gelbfieber übertragen.  Die Stiche in unseren Regionen jucken lediglich mal mehr, mal weniger und sind eventuell begleitet von leichten Hautrötungen oder Schwellungen. Für den Juckreiz verantwortlich ist der Speichel der Plaggeister der an der Einstichstelle zur Ausschüttung des Gewebehormons Histamin führt.

Die wirkungsvollsten Mittel, um den Mücken den Appetit zu verderben sind:

Stoffe namens DEET und Icaridin Aldehyde

DEET und Icaridin sind synthetische Wirkstoffe, man findet sie in gängigen Antimückenmitteln wie Antibrumm Forte (28 % DEET), Kik aktiv (20 % DEET) und Antibrumm Sensitiv (20 % Icaridin). Diese Stoffe haben eine recht lange Wirkungsspanne von bis zu 8 Std., hochdosiert können sie Nerven und Haut irritieren. Antimückensprays die DEET und Icaridin enthalten sollten nicht mehr als 2-mal täglich angewandt werden.

Aldehyde, natürlicherweise vorhanden z. B. im Eucalyptus citriodora und anderen zitrusartig duftenden, aber nicht von Agrumen stammenden, ätherischen Ölen sind ebenfalls gut wirksam gegen Stechmücken allerdings nicht ganz so dauerhaft. Je nach Studie wird ihnen eine Wirkungsdauer von 4 – 6 Std. nachgewiesen.

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Mücken (Teil 1)

Mücken  (Teil 1)

Sobald es draussen warm ist und die Fenster offen bleiben über Nacht, beginnt das leidige Sirren der Stechmückenweibchen im Schlafzimmer. Mit allem Verstand und trotz dem Wissen, dass die Weibchen Blutmahlzeiten brauchen um Eier legen zu können, hat mich dieser Ton schon buchstäblich zur Weissglut getrieben!

Mücken können ihre Körpertemperatur nicht selber regulieren. Sobald die Temperaturen jedoch im Frühjahr ansteigen, beschleunigt sich ihr Entwicklungsprozess. Aus dem Ei schlüpft eine Larve, diese verpuppt sich nach kurzer Zeit und anschliessend schlüpft die junge Mücke.  Wir sind sehr privilegiert, dass die Mücken in unseren Breitengraden keine schwerwiegenden Krankheiten wie zum Beispiel Malaria oder Gelbfieber übertragen.  Die Stiche in unseren Regionen jucken lediglich mal mehr, mal weniger und sind eventuell begleitet von leichten Hautrötungen oder Schwellungen. Für den Juckreiz verantwortlich ist der Speichel der Plaggeister der an der Einstichstelle zur Ausschüttung des Gewebehormons Histamin führt.

Die wirkungsvollsten Mittel, um den Mücken den Appetit zu verderben sind:

Stoffe namens DEET und Icaridin Aldehyde

DEET und Icaridin sind synthetische Wirkstoffe, man findet sie in gängigen Antimückenmitteln wie Antibrumm Forte (28 % DEET), Kik aktiv (20 % DEET) und Antibrumm Sensitiv (20 % Icaridin). Diese Stoffe haben eine recht lange Wirkungsspanne von bis zu 8 Std., hochdosiert können sie Nerven und Haut irritieren. Antimückensprays die DEET und Icaridin enthalten sollten nicht mehr als 2-mal täglich angewandt werden.

Aldehyde, natürlicherweise vorhanden z. B. im Eucalyptus citriodora und anderen zitrusartig duftenden, aber nicht von Agrumen stammenden, ätherischen Ölen sind ebenfalls gut wirksam gegen Stechmücken allerdings nicht ganz so dauerhaft. Je nach Studie wird ihnen eine Wirkungsdauer von 4 – 6 Std. nachgewiesen.

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Indianernessel (Monarda fistulosa L., engl. wild bergamot) - Teil 2

Indianernessel (Monarda fistulosa L., engl. wild bergamot) - Teil 2

Gewinnung: Die Wasserdampfdestillation der blühenden Triebspitzen ergibt ein klares bis leicht gelbliches Öl. Der Duft ist lieblich süss, geraniolig mit leicht herb-krautigem Abgang.

Wirkungsradius: Das stark geraniolhaltige Öl hat eine ausgeprägte antimikrobielle Wirkung (dh. Geraniol reduziert die Vermehrungsfähigkeit  von Mikroorganismen oder die Fähigkeit eines Pathogens seinen Wirt zu infizieren dadurch, dass es sie inaktiviert oder abtötet). Es hat auch ausgeprägte antiinfektiöse, antimykotische, wundheilende, entzündungshemmende, immunmodulierende, beruhigende, aufrichtende, gemütsaufhellende und angstlösende Eigenschaften.

Einsatzmöglichkeiten: Das Öl der  Indianernessel kann hilfreich sein in der Hautpflege, vor allem bei fettiger Haut, welche zu Entzündungen und/oder Akne neigt, bei Seborrhoea¹, sowie bei trockener, schuppender, irritierter Haut. Aufgrund ihrer antimykotischen Eigenschaften lässt sich die Monarda fistulosa ct. Geraniol auch gut bei Candida-Infektionen und Nagelpilz einsetzen. Geraniolhaltige Öle sind übrigens sehr effizient gegen Staubmilben ² diese sind für viele Allergiker / Asthmatiker ein wesentliches Problem.

Dosierung: Gesichtspflege bis 0,5 %, Körperpflege 0,5 – 1.0 %, örtlich klar begrenzte Anwendungen 2%. 

Nebenwirkungen:  Bei normaler physiologischer Dosierung keine bekannt!

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